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Fitness-News

#Mehr Tote durch Pillen
In Deutschland sterben mehr Menschen an Medikamenten als im Straßenverkehr, meldet der SPIEGEL. Viele schlucken täglich mehr als zwei verschiedene Medikamente, jeder Vierte drei oder mehr Präparate.

#Jugendliche Smombies
Der übermäßige Umgang mit Smartphones hat jetzt auch seinen Niederschlag im offiziellen Sprachschatz gefunden: Man nennt sie Smombies, die vor allem jüngeren Jahrgänge, die wie Zombies (lt. Wikipedia ein scheinbar von den Toten wieder Auferstandener) an ihrem Smartphone hängen.

#Singles essen Single-Food
Wer alleine lebt, isst häufig auch einseitig. Vor allem allein lebende Männer ernähren sich besonders ungesund. Sie essen weniger Obst, Gemüse und Fisch und nehmen deshalb oft zu wenig von den wirklich wichtigen Nährstoffen zu sich.

#Frauen fehlt Vitamin B12
Jeder dritten Frau zwischen 14 und 25 und jeder vierten jenseits der 50 fehlt es an Vitamin B12. Das ergab die nationale Verzehrstudie. Mängel treten durch unausgewogene und besonders durch rein vegetarische oder vegane Ernährung, Stress und Schwangerschaft auf. Vitamin B12 kommt nahezu ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor.

#2 von 3 smoothen regelmäßig
Rund zwei Drittel der Deutschen trinken regelmäßig Smoothies. Jeder Dritte (32 %) um öfter frische Kost zu konsumieren, jeder Vierte (23 %) um seinen Tagesbedarf an Obst und Gemüse zu decken. Jeder Fünfte (20 %), weil’s lecker schmeckt.

#Keine Sauna ohne Aufguss
Krönender Abschluss eines Saunaganges ist für jeden zweiten Sauna-Fan (46 %) der Aufguss. Frauen (53 %) favorisieren dabei eindeutig Aroma-Düfte wie Lavendel (37 %), Bergkräuter (33 %), Eukalyptus (23 %), Minze, Latschenkiefer & Co. Top-Sauna-Duft ist nach einer Umfrage von Wellnessreise-Anbieter beauty24.de jedoch Zitrone-Limette.

Quelle: shape up online
Bildquelle: pixabay.com

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Fett ab- und Muskeln aufbauen – wie geht das denn zusammen?

Unter denen, die trainieren, um einen attraktiven, muskulösen Körper vorweisen zu können, ist es fast ein Glaubenskrieg: Bloß kein Cardio-Training – sagen die meisten. Das schadet dem Muskelaufbau. Wirklich? Wer nicht einmal aufs Laufband geht, um Fett abzubauen und eine schärfere Definition der Muskulatur zu erreichen, verkennt die Vorteile eines bedarfsgerechten Ausdauerprogramms.

Denn dass Cardio-Training einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System hat, ist allgemein bekannt. Jede Ausdauereinheit trainiert den Herzmuskel, macht ihn kräftiger und hält auch die restliche Muskulatur auf Trab. Das führt natürlich zu einem erhöhten Energieverbrauch. Gleicht man die Energieverluste nicht durch eine höhere Kalorienzufuhr aus, entsteht eine negative Energiebilanz. Das reduziert die Fettdepots. Ausdauersport eignet sich deswegen hervorragend zur Definition der Muskulatur. Die Muskeln werden „sichtbarer“, weil die sie umgebende Fettschicht nach und nach verbrannt wird.

Bei einer negativen Energiebilanz entsteht allerdings auch ein zusätzlicher und unerwünschter Nebeneffekt: Man verliert neben Fett auch an Muskelmasse, wenn dem Körper nicht gleichzeitig genügend Energie zur Verfügung steht. Der Körper greift neben den Fett- auch die Eiweißreserven in den Muskeln an, um die Energiedefizite auszugleichen.
Dem kann man effektiv entgegenwirken, wenn man dem Körper ausreichend Eiweiß zuführt. Bekommt der Körper mit der Nahrung genügend Proteine, benötigt er kein Muskeleiweiß zur Energiegewinnung.

Fazit: Das Ausdauertraining unterstützt sogar den Muskelaufbau, wenn man das Cardio-Training nicht übertreibt und dem Körper mit der Nahrung genügend Eiweiß zur Verfügung stellt. Das Kaloriendefizit sollte dabei nicht über 20 Prozent steigen.

So fördert das Ausdauertraining den Muskelaufbau

Das kann auf den ersten Blick paradox klingen, aber Cardio-Training kann in der Tat den Muskelaufbau fördern. Ein nicht zu intensives (aerobes) Ausdauertraining unterstützt die Regeneration des Körpers. Dank einer verbesserten Blutzirkulation wird der Körper, darunter auch die Muskeln, besser mit Nährstoffen versorgt. Auch der Abtransport der Schadstoffe aus den Muskeln erfolgt durch Ausdauertraining schneller. Selbst ein Muskelkater nach einer intensiven und harten Krafttrainingseinheit vergeht unter dem Einfluss aeroben Trainings schneller.

Eine verbesserte Ausdauer macht das Training leichter: Man kommt mit kürzeren Pausen zwischen den Sätzen aus, weil der Körper ausdauerfähiger ist. Die Intensität und Effektivität eines Kraft-Workouts wird dadurch erhöht – man schafft mehr Übungen und Sätze in der gleichen Zeit. Manche Trainingspläne, wie zum Beispiel ein Zirkeltraining oder das Training mit Supersätzen, setzt sogar eine gute Ausdauer voraus.

Fettabbau ohne Muskelmasseverlust

Wenn man mehr Muskeln antrainieren will und dabei den Fettstoffwechsel ankurbeln möchte, um den Fettabbau nach vorne zu treiben, muss man folgende Punkte beachten:

1. Eine negative Energiebilanz herbeiführen und gleichzeitig die Proteinzufuhr erhöhen.
2. Ein moderates aerobes Ausdauertraining absolvieren
3. Radikale Diäten meiden
4. Erst die Kraft, dann die Ausdauer trainieren
5. Proteinreich ernähren
6. Anabole Diät einhalten

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Foto: Goran Bogicevic, shutterstock