PowerStattPille

Blutdruck senken: Power statt Pille

Jeder dritte Erwachsene in Deutschland hat einen zu hohen Blutdruck. Die meisten sind Fitnessmuffel. Dabei ist Bewegungsmangel eine der Hauptursachen für „arterielle Hypertonie“. Und Training ist das wichtigste „Medikament“ dagegen. „Wer sich sportlich betätigt, sein Körpergewicht kontrolliert und auf eine gesunde Ernährung achtet, kann ein bis zwei blutdrucksenkende Wirkstoffe einsparen“, bestätigte der Kardiologe und Sportexperte Professor Ketelhut aus Berlin. Wer powert statt Pillen zu schlucken, sollte vier „Verordnungen“ besonders beachten.

Welches Training wirkt am besten?

Ausdauer-Aktivitäten mit mäßiger aber regelmäßiger Belastung: Cross-Trainer, Laufband oder Fahrrad-Ergometer. Im Fitnessstudio lässt sich die Belastung besser kontrollieren, steigern oder reduzieren. Weniger geeignet sind Ballsportarten mit Wettkampfcharakter wie Tennis oder Squash. Früher stand auch Krafttraining auf dem Index. Heute wird das Training mit Gewichten bei moderater Belastung sogar empfohlen. Allerdings: Pressatmung vermeiden!

Wie oft, wie intensiv trainieren?

Drei bis fünf Einheiten pro Woche mit einer Dauer von mindestens 30 Minuten sollten es schon sein. Anfänger sollten mit einer Belastung von fünf Minuten starten und sich dann kontinuierlich steigern. Die Intensität sollte so gewählt werden, dass man sich während der Aktivität noch unterhalten kann. Die alte Faustformel: 180 Pulsschläge pro Minuten minus Lebensalter ist überholt. Wer wenig Zeit hat, darf aber auch ein „hochintensives Intervalltraining“ absolvieren. Beim HIIT-Training geht man mit kurzen Wiederholungen für ein bis vier Minuten an seine Leistungsgrenze.

Lieber ganz oder gar nicht?

Wer die 30 Minuten drei- bis fünfmal pro Woche absolut nicht schafft, sollte auf jeden Fall so viel wie möglich machen. Besser weniger als gar nichts. Wichtig, dass man dabei ehrlich mit sich selbst umgeht. Wie viel „ich kann nicht“ sagt der innere Schweinehund und wie viel kann ich wirklich nicht?

Fragen Sie Ihren Arzt oder Trainer?

In jedem Fitnessstudio wird vor dem ersten Training eine Anamnese durchgeführt und der Blutdruck festgestellt. Bei außergewöhnlichen Werten rät der Trainer ohnehin zum Arztbesuch. Wer über 45 Jahre alt ist, sollte sich sowieso erstmal durchchecken lassen. Wenn jemand bereits medikamentös behandelt wird, sollte der Arzt mitentscheiden, wann welches Medikament abgesetzt werden kann.

Nebenwirkungen erwünscht

Power statt Pille senkt nicht nur den Blutdruck. Auch Blutfette, Blutzucker und Blutgerinnung werden günstig beeinflusst. Training beugt Osteoporose vor, stärkt das Immunsystem und kann langfristig sogar vor Krebs schützen. „Es gibt kein Medikament, das neben der erwünschten Wirkung zugleich so vielseitige günstige Nebenwirkungen hat wie regelmäßiges Training“, versicherte Professor Weisser auf dem Wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Hochdruckliga.

Mehr zum Thema in der Januar/Februar-Ausgabe von shape UP Vita, dem Gesundheitsmagazin der Fitnessstudios, jetzt in Ihrem Studio oder unter www.shapeup-magazin.de/einzelhefte-bestellen.html
Abbildung: Graf Vishenka, Shutterstock

guteVorsätze

Wie gute Vorsätze lange überleben

Die meisten guten Vorsätze haben sich nach wenigen Wochen bereits in Luft aufgelöst. Damit Ihnen das nicht passiert, hat die Bremer Gesundheitspsychologin Professor Sonia Lippke sieben effektive Tipps für einen erfolgreichen Kampf gegen den inneren Schweinhund erforscht. Ihr wichtigster Ratschlag lautet: Statt ganz allgemeine Vorsätze formulieren wie „mehr Trainieren, gesünder essen, nicht mehr rauchen“ sollte man möglichst konkret planen. Und dann die eigene Strategie immer wieder der Wirklichkeit anpassen. Zur konkreten Planung gehören sieben Schritte.

1. Realistische Ziele setzen

„5 Kilo Gewichtsverlust in 14 Tagen“ oder „5 Kilo reiner Muskelmasse in 30 Tagen“ – das funktioniert nicht. Körperliche Veränderungen brauchen Zeit und Konsequenz. „Wieder in die Jeans vom letzten Sommer passen“: Das ist ein konkretes Ziel, an denen Sie arbeiten können, ohne sich zu sehr unter Druck zu setzen.

2. Visualisierung der Ziele

Konkretisieren Sie Ihr Ziel an unserem Beispiel: „In 2 Monaten trage ich wieder meine Lieblings-Jeans aus dem letzten Sommer. Dafür gehe ich dreimal in der Woche zum Training und verzichte auf Weißmehl und Zucker“. Hängen Sie sich das formulierte Ziel dort auf. wo Sie regelmäßig vorbeikommen. Zum Beispiel am Kühlschrank.

3. Feste Termine vereinbaren

Machen Sie feste Trainings-Termine aus, die Sie nicht einfach absagen können. Viele Studios arbeiten deshalb auch mit festen Terminen, um hier einen gewissen Druck auszuüben.

4. Kalender führen

Tragen Sie Ihre festen Trainingseinheiten in einen Kalender ein und teilen Sie dies Ihren Freunden, Familie und Kollegen mit. So kommt niemand auf die Idee, Sie zu einem Termin einzuladen, wenn eigentlich Ihr Training ansteht.

5. Machen, was Spaß macht

Es bringt nichts, sich zu einem Training aufraffen zu wollen, weil es so wahnsinnig viele Kalorien verbrennt, aber Ihnen überhaupt keinen Spaß bringt. Suchen Sie sich ein Training, das soviel Spaß macht, dass Sie es über einen langen Zeitraum durchhalten, auch wenn der Effekt, auf die einzelne Einheit gesehen, geringer ist. In der Summe werden Sie mit einem Training, das Spaß macht, mehr Erfolge haben.

6. Suchen Sie etwas in der Nähe

Ein weiter Weg zum Fitnessstudio ist bei manchen ein Motivationskiller. Suchen Sie sich was in der Nähe.

7. Nicht von Rückschlägen entmutigen lassen

Der wichtigste Ratschlag von allen: Bleiben Sie dran, verlieren Sie nicht Ihr Ziel aus den Augen, egal was auf dem Weg dorthin passiert. Lassen Sie sich von Rückschlägen nicht bremsen und machen Sie einfach weiter. Dann werden Sie Ihr Ziel über kurz oder lang auch erreichen!

Mehr zum Thema in der Januar/Februar-Ausgabe von shape UP, dem Magazin der Fitnessstudios, jetzt in Ihrem Studio oder www.shapeup-magazin.de/einzelhefte-bestellen.html
Abbildung: Annette Schaff, Shutterstock
20JahreFlexx

20 Jahre FLEXX Mittweida

Jubiläum in Mittweida am 28.01.2017
20 Jahre FLEXX Mittweida mit BODY PUMP 100 !

FLEXX in Mittweida! Seit 1997! 20 Jahre das will gefeiert werden. Sei auch du dabei. Am Nachmittag starten wir um 14.30 Uhr mit Body pump 100 als Masterclass. Mehrere Instructoren aus Mittweida und Chemnitz werden dieses Event zu einem Highlight machen. Im direkten Anschluss um 15.30 Uhr gibt es zur Ergänzung noch eine Stunde Mix aus den neuen Releases.

Große Party, feiern bis der Arzt kommt 😉
17 Uhr schließen sich kurz die Türen, um die Kurs-Arena zur Partyzone umbauen zu können. Ab 19 Uhr steigt dann die Jubiläumsfeier anlässlich 20 Jahre FLEXX Mittweida.

Tickets
ab sofort in jedem FLEXX Studio für 10,00 EUR
inkl. Buffet, DJ und Showacts