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Vorsicht: Süße Energie!

Klingt eigentlich gesund: Fruchtzucker. Ist es aber nicht unbedingt. Jedenfalls nicht, wenn sich der süße Verführer als Fructose in Softdrinks, Fruchtjoghurts oder Fertig-Smoothies Zugang zu unserem Körper verschafft. In dieser Form verursacht er nämlich leicht die berüchtigte Zuckerkrankheit Diabetes, lässt das gefährliche, viszerale Bauchfett wachsen und treibt Blutdruck, Cholesterin und Blutfett in die Höhe. Wer allerdings den Unterschied zwischen Fructose und Fruchtzucker kennt und den Zucker als Energie-Lieferanten zu nutzen weiß, hat das Problem schon fast gelöst.

Fruchtzucker versus Fructose

Fructose ist ein Einfachzucker, der vom Darm direkt in die Blutbahn geht.
Normaler Zucker dagegen besteht aus zwei Zuckermolekülen, die im Darm durch Enzyme erst in Glucose und Fructose aufgespalten werden müssen, bevor sie ins Blut gelangen können. Von der Leber aus versorgen sie die Muskeln und das Gehirn mit schnell verfügbarer Energie. Der Überschuss wandert als Glykose in die Glykogenspeicher, aus denen sich die Muskeln jederzeit bedienen können.

Bei der Fructose besteht diese Speichermöglichkeit nicht, hier wird jedes „Zuviel“ in Fett umgewandelt. Dadurch entsteht dann das gefährliche Bauchfett, das zu Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus, erhöhten Harnsäurewerten und Fettstoff-wechselstörungen führt. Zwar wird auch der Überschuss an Glucose in Fett umgewandelt, aber erst, wenn die Glykogenspeicher voll sind. Deshalb schlägt ein Zuviel an Fructose viel schneller zu B(a)uche.

Das macht den Unterschied und führt zu:

Übergewicht, Fettstoffwechsel, Diabetes, Bluthochdruck

Mehr noch: Erhöhter Fructose-Konsum wird für die Entstehung einer nicht Alkohol bedingten Fettleber verantwortlich gemacht. Auch an der Entwicklung von Gicht ist das Süßungsmittel beteiligt. Denn beim Abbau von Fructose in der Leber entstehen Produkte, die den Purinstoffwechsel anregen, der zur Bildung von Harnsäure und damit zur Entstehung von Gicht führt.

Es geht hier auch nicht um das Obst, das wir essen, sondern um die Fructose, die in industriell verarbeiteten Lebensmitteln gern und reichlich als Süßungsmittel eingesetzt wird. Denn Fructose schmeckt viel süßer als normaler Zucker und wird deshalb vor allem in Form von fructosehaltigem Maissirup verwendet. Vor allem in:
> Pudding >Gesüßten Säften >Limos
> Smoothies >Fruchtjoghurt >Softdrinks
> Isotonischen Getränken

Wie schnell da die Grenze des Verträglichen erreicht ist, zeigt das Beispiel Orangensaft. 200 Milliliter O-Saft enthalten 10 Gramm Fructose. Der „Grenzwert“ liegt bei 40 bis 50 Gramm Fructose pro Tag. Fructose-ärmere Früchte sind Heidel-, Him-, Erd- und Brombeeren.

Fructose begünstigt auch die Bindung und Speicherung der üblichen Nahrungsfette. Außerdem setzt Fructose den Sättigungs-Mechanismus außer Kraft. Fructose allein löst nämlich – anders als normaler Zucker – keine Insulinausschüttung aus. Dabei sorgt doch gerade das Hormon Insulin dafür, dass mit steigendem Blutzuckerspiegel das Sättigungsgefühl zunimmt und so die Nahrungsaufnahme bremst.

… bringt verbrauchte Energie sofort zurück

Trotz all dieser gesundheitlichen Bedenken bleibt Fructose ein schneller Energie-Lieferant, auf den Leistungssportler nicht verzichten müssen. Alles ist – wie auch beim Gewichts-Management – eine Frage der Bilanz. Je höher der Energie-Umsatz, desto geringer das Risiko negativer Auswirkungen von Fructose aus so genannten Sportgetränken. Das gilt natürlich auch für Trainierende in Fitness-Studios.

Mehr Infos auf www.shapeup-magazin.de
Foto: Elpisterra, Shutterstock

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Fitness-News

#Mehr Tote durch Pillen
In Deutschland sterben mehr Menschen an Medikamenten als im Straßenverkehr, meldet der SPIEGEL. Viele schlucken täglich mehr als zwei verschiedene Medikamente, jeder Vierte drei oder mehr Präparate.

#Jugendliche Smombies
Der übermäßige Umgang mit Smartphones hat jetzt auch seinen Niederschlag im offiziellen Sprachschatz gefunden: Man nennt sie Smombies, die vor allem jüngeren Jahrgänge, die wie Zombies (lt. Wikipedia ein scheinbar von den Toten wieder Auferstandener) an ihrem Smartphone hängen.

#Singles essen Single-Food
Wer alleine lebt, isst häufig auch einseitig. Vor allem allein lebende Männer ernähren sich besonders ungesund. Sie essen weniger Obst, Gemüse und Fisch und nehmen deshalb oft zu wenig von den wirklich wichtigen Nährstoffen zu sich.

#Frauen fehlt Vitamin B12
Jeder dritten Frau zwischen 14 und 25 und jeder vierten jenseits der 50 fehlt es an Vitamin B12. Das ergab die nationale Verzehrstudie. Mängel treten durch unausgewogene und besonders durch rein vegetarische oder vegane Ernährung, Stress und Schwangerschaft auf. Vitamin B12 kommt nahezu ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor.

#2 von 3 smoothen regelmäßig
Rund zwei Drittel der Deutschen trinken regelmäßig Smoothies. Jeder Dritte (32 %) um öfter frische Kost zu konsumieren, jeder Vierte (23 %) um seinen Tagesbedarf an Obst und Gemüse zu decken. Jeder Fünfte (20 %), weil’s lecker schmeckt.

#Keine Sauna ohne Aufguss
Krönender Abschluss eines Saunaganges ist für jeden zweiten Sauna-Fan (46 %) der Aufguss. Frauen (53 %) favorisieren dabei eindeutig Aroma-Düfte wie Lavendel (37 %), Bergkräuter (33 %), Eukalyptus (23 %), Minze, Latschenkiefer & Co. Top-Sauna-Duft ist nach einer Umfrage von Wellnessreise-Anbieter beauty24.de jedoch Zitrone-Limette.

Quelle: shape up online
Bildquelle: pixabay.com